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Montag, 12. Februar 2018

Pseudonyme küsst man nicht - Vera Nentwich

Titel : Pseudonymen küsst man nicht
Autorin : Vera Nentwich
Format : Taschenbuch / 262 Seiten
Verlag : Self publish
Preis : 9,95€
ISBN : 9783981880618













Klappentext :
"Rote Rosen für den Lord", "Ein Schloß für Violetta" - so heißen die Liebesroman, die die Autorin Abigail Madison ihrer schmachtenden Fangemeinde präsentiert. Eine begeisterte Leserin will ihre Lieblingsautorin - sozusagen die Expertin für Liebe - zu ihrer Hochzeit einladen. Doch das geht nicht, denn Abigail Madison gibt es gar nicht. In Wahrheit produziert die mehr als abgeklärte Amanda Schneider die Schmonzetten unter Pseudonym, denn sie möchte ihre wahre Identität nicht preisgeben. Nur hat Amanda Schneider nicht mit dem Vater der Braut gerechnet, der seine Tochter keinen Wunsch abschlagen kann. So sieht sich Amanda plötzlich gefesselt in einer Villa einem russischen Bodyguard gegenüber. Die Auseinandersetzungen mit dem verdammt gutaussehenden Bruder der Braut gestalten sich mehr als hitzig, bis sogar die wenig romantisch veranlagte Amanda einsehen muss : Die wahre Liebe gibt es doch...





Vera Nentwich gehört ja schon längere Zeit zu meinen deutschsprachigen Lieblingsautoren, daher brauche ich nicht zu ewähnen wie sehr ich mich auf ihr neustes Buchbaby gefreut habe, zumal es sich diesesmal um eine Liebeskomödie handelt.
Der Klappentext spiegelt schon recht gut wieder, was hier auf den Leser zukommt und nein, es handelt sich hierbei nicht um eine langweilige Liebesschnulze!
Vera Nentwich erzählt hier die Geschichte von der erfolgreichen Autorin Amanda ( Abigail Madison), die völlig anders ist als die Romanheldinnen aus ihren Büchern.
Amanda ist mit Mitte 30ig Single, die trotz brenzliger Lage, immer das letzte Wort haben muss und noch dazu nimmt sie kräftig Anlauf um ja kein Fettnäpfchen auszulassen.
Mit ihren Ecken und Kanten, aber auch mit ihrem kompletten Wesen, machte Sie für mich zu einer sehr sympathischen und menschlich wirkenden Protagonistin, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen ist und mich so manches mal zum lachen gebracht hat.
Wer bereits Bücher von Vera Nentwich kennt, wird wissen das sie in jedem ihrer Bücher eine Menge Humor mit einfließen lässt, selbst wenn es sich um einen Krimi handelt. 
Wer noch nichts von der Autorin gelesen haben sollte, sollte dies unbeding nachholen. 
Denn Vera Nentwich hat eine ganz besondere Art den Lesee in ihren Bann zuziehen. 
Und genau das macht ihre Bücher auch aus, sie mischt Liebe mit Spannung und toll ausgearbeiteten Protogonisten und erschafft damit eine wundervolle Geschichte.
Ihre Handlungen sind gut durchdacht und ausgearbeitet wodurch man immer wieder merkt, wieviel Herzblut sie in ihre Werke fließen lässt.
Sie baut hier nicht nur eine "romantische" Liebesgeschichte auf, nein, sie baut dazu auch noch eine gehörige Portion Spannung mit ein.
Die Autorin hat es geschafft mich von Anfang an an dieses Buch zu fesseln, ihre herrliche frische Art, spiegelt sich auch in diesem Buch wieder.
Man ist ab der ersten Seite förmlich mit dabei und fiebert automatisch mit Amanda mit.
Voraussehbar ist hier nichts, denn Frau Nentwich lenkt den Leser immer wieder auf neue Wege...
Alles in allem, ist es ein unheimlich tolles und aufregendes Buch, was mich sehr begeistern könnte und wenn ich ehrlich bin, hätte ich noch viel mehr von Amanda und den anderen lesen können.


Fazit :
Vera Nentwich konnte mich mit "Pseudonyme küsst man nicht" bestens unterhalten.


Von mir gibt es
5/5

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